
Die Katastrophe ereignete sich am 15. August 1924. Extreme und anhaltende Niederschläge im Einzugsgebiet der Weißen Elster führten dazu, dass der Fluss anschwoll und die damaligen Hochwasserschutzanlagen überlastete. Das Wasser flutete das Stadtzentrum und zahlreiche angrenzende Straßen, überschwemmte weite Teile der Innenstadt und richtete verheerende Schäden an wichtigen Einrichtungen an. Historische Bilddokumente zeigen Überschwemmungen in zentralen Bereichen, wie unter anderem im Umfeld der damaligen Dresdner Bank und der örtlichen Eisenhandlung. Neben schweren Schäden an Wohn- und Geschäftshäusern wurden auch Brücken, Uferbefestigungen und städtische Anlagen stark in Mitleidenschaft gezogen. Weitere folgten…..





Hinweis: Die offizielle statistische Pegelreihe für Greiz beginnt erst im Jahr 1925, weshalb das Ereignis von 1924 knapp vor den systematischen Aufzeichnungen der Hochwassernachrichtenzentrale liegt, aber in der lokalen Chronik als extreme Katastrophe schon galt .
(Irrt.Vorb, Fotos nachcoloriert)
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