
Die Blumenuhr im GreizerPark, ein Kleinod der Gartenkunst
Jedem Besucher, der den Greizer Park durch den Eingang aus Richtung Brückenstraße betritt, wird nach wenigen Schritten rechter Hand ein kleines Kunstwerk auffallen, das im Jahre 1954 vom damaligen Gartenmeister Willi Zeiß angelegt wurde: die vielbewunderte Blumenuhr. Wenn auch dieses gärtnerische Kleinod bereits wenige Wochen nach seiner Fertigstellung durch das Hochwasser des Jahres 1954 zerstört wurde und im Folgejahr wiederum dem Elsterhochwasser zum Opfer fiel, hat es nach seiner Wiederherstellung mit den Jahren immer mehr Bewunderer gefun- den.War es anfangs ein mechanisches Uhrwerk, das dem Parkbesucher nur in den Sommermonaten anzeigte, was die Stunde geschlagen hatte, so sind jetzt Zeitbestimmungen über das ganze Jahr möglich. Im Jahre 1990 wurde nämlich ein elektronisch betriebenes Ganzjahres-Uhrwerk der Fa. Walther aus Zwickau eingesetzt, dem jahreszeitliche Unbilden nichts mehr anzuhaben vermögen. Vor der jeweiligen Sommer- oder Winterbepflanzung weisen die beiden Zeiger mit einer Länge von 160 bzw. 100 cm die jeweils gültige Sommer- bzw. mitteleuropäische Normalzeit minutengenau aus.Eine Vielzahl von Pflanzen aus eigener Anzucht der Parkgärtnerei stammende Pflanzen werden jährlich Ende April in die Erde gebracht. Schablonen aus Metallstreifen bilden die Abgrenzungen für die einzelnen Pflanzenarten. Ein regelmäßiger Schnitt der niedrig wachsenden Pflanzen beweist auch hier Greizer Akkuratesse und garantiert für gut lesbare Ziffern. Wenn die Blumenuhr im Greizer Park auch nicht die einzige Uhr dieser Art und auch nicht die erste Umsetzung dieser Idee ist, gehört sie doch seit ihrer Schaffung zu einem prägenden Gestaltungselement im Greizer Park.
Leider wurde dieser Uhr in vergangenen Zeiten oft Opfer von Vandalismus 😔…
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