Heute vor genau 180 Jahren, am 31. Mai 1846, fand die feierliche Grundsteinlegung der Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtland statt. Am 31. Mai 1846 wurde der Grundstein in der Baugrube des ersten Pfeilers rechts des Flusses Göltzsch abgelegt. Ein Sonderzug mit 28 Waggons brachte damals über 1.000 Festgäste aus Leipzig nach Reichenbach, um dem Spektakel beizuwohnen. Der Bau für die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn galt als absolutes Pionierprojekt, da noch nie zuvor eine Brücke in diesen Dimensionen geplant wurde. Die Göltzschtalbrücke hält bis heute den Status als größte reine Backsteinbrücke der Welt.Für das 78 Meter hohe und 574 Meter lange Viadukt wurden mehr als 26 Millionen Ziegelsteine verbaut.Entworfen und berechnet wurde das Monumentalbauwerk vom Ingenieur Johann Andreas Schubert.Nach der Grundsteinlegung dauerte es fünf Jahre, bis die Brücke am 15. Juli 1851 offiziell in Betrieb ging.


















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