Greizer Persönlichkeiten

Rudi Geiger Greizer Fussballer ,Trainer und Lehrer 28.9.1928 -11.3.1977

Von jeher galt Rudi Geigers besondere Liebe dem Sport. Bevor er nach Greiz kam, hatte er sich in seiner früheren Heimat die ersten Sporen erworben. In Greiz wurde bald seine fußballerische Begabung entdeckt. Bereits als Siebzehnjähriger hatte er einen festen Platz in der 1. Mannschaft der damaligen Sportgemeinschaft Greiz – Mitte. Er war ein überragender Fußballer, der durch seine Technik und Schnelligkeit sowie seine Schussgenauigkeit für seine Gegner schwer einzuschätzen war. Rudi Geiger spielte in über 40 Spielen in der Fußballbezirksauswahl Gera sowie in mehreren internationalen Spielen der DDR-Auswahl der SV Einheit mit. Im Jahre 1947 wurde er in das Städtische Sportamt berufen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit studierte er ab 1949 in Leipzig an der Deutschen Hochschule für Körperkultur und schloss sein Studium mit dem Lehrerexamen ab. 1950 heiratete er seine Liselotte. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Bis 1953 war Rudi Geiger als hauptamtlicher Sportfunktionär auf Kreisebene tätig. Im selben Jahr nahm er seine Tätigkeit als Berufsschullehrer an der Betriebsberufsschule auf. Später arbeite-​te er als Oberlehrer an der Erweiterten Oberschule Greiz und wurde ab 1959 als Kreisturnrat in die Abteilung Volksbildung berufen. Große Verdienste erwarb er sich bei der Entwicklung des Kinder- und Jugendsportes in Greiz. Rudi Geiger unterstützte die Trainingszentren, organisierte Kinder- und Jugendspartakiaden und führte das Schulschwimmen mit ein. Von den Greizer Sportanhängern wurde er bei Leserumfragen der damaligen Redaktion „Elsterspiegel“ zweimal als populärster Sportler des Kreises Greiz ermittelt. Seine aktive Laufbahn als Fußballspieler und Trainer endete 1967. Rudi Geiger wurde 1968 mit dem Titel „Verdienter Meister des Sports“ ausgezeichnet….

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