(Greiz). Industriekultur und Naturerlebnis im Göltzschtal. Hier treffen Geschichte, harte Arbeit und eindrucksvolle Natur direkt aufeinander.
Der unscheinbare Betonklotz am Wegesrand ist ein Relikt des ehemaligen Diabas-Steinbruchs im „Sorgbruch“, der bis über 1930 hinaus genutzt wurde. Das harte Gestein wurde mit Sprengungen gelöst, talwärts transportiert und von Hand weiterverarbeitet. Dies war eine körperlich anspruchsvolle und gefährliche Arbeit.
Heute bietet der Ort ein beeindruckendes Naturerlebnis: Nach Regenfällen oder zur Schneeschmelze entsteht hier ein bis zu 20 Meter hoher Wasserfall – ein faszinierendes Schauspiel aus Natur und industrieller Vergangenheit. Zudem erzählt das Göltzschtal von der sagenhaften Goldsuche: Schon vor Jahrhunderten suchten ,,Venetianer“ heimlich in Uferhöhlen nach Gold, wie die Legende vom ,,Goldsucher von Sachswitz“ berichtet…

(Irrt. Vorb.)

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