Überall. Nicht nur in Mohlsdorf.
Die Landgemeinde Mohlsdorf- Teichwolframsdorf macht es vor: Wenn sich engagierte Menschen zusammentun, kann auch in Zeiten klammer Gemeindekassen für die Kinder neues entstehen. Zum Beispiel ein neuer Kinderspielplatz im Ortsteil Mohlsdorf.
Idee wurde zu einem Kinderfest geboren – und zwei Jahre später Realität.
2024 und 2025 veranstaltete der AfD-Gebietsverband Greiz/ Umland in Mohlsdorf jeweils ein Kinderfest. Dessen Vorsitzender Eric Koburger, ein in Mohlsdorf ansässiger Unternehmer, warb dort um Spenden, damit in Mohlsdorf ein Kinderspielplatz entstehen kann. Es wurde fleißig gespendet. Aber Geld allein baut noch keinen Spielplatz. Daher führte Koburger mit Bekannten, Freunden und Unternehmerkollegen viele Gespräche. Da fast alle Eltern sind, fielen diese auf fruchtbaren Boden und die Zahl der Unterstützer wuchs.
Es gab weitere Geldspenden von Unternehmern, aber auch den Einsatz von Kraft und Technik. Ein Gartenzaun musste ebenso errichtet werden wie die Spielgeräte. All das wurde quasi machbar durch bürgerschaftliches Engagement, ganz ohne das Warten auf staatliche Fördermittel. Die Landgemeinde unterstützte lediglich mit der Bereitstellung der Fläche. Dennoch entstand in gemeinsamen Zusammenwirken etwas, was Mohlsdorf noch familienfreundlicher werden lässt: der Kinderspielplatz wurde 2026 Realität. Und es soll noch weiter gehen…
Für CDU-Ortsteilbürgermeister kein Grund zur Teilnahme
Wie die CDU tickt, zeigt sich an diesem Beispiel sehr schön. Denn der Ortsteilbürgermeister Michael Täubert (CDU) will offenbar nur allein Lorbeeren einheimsen. Sonst ist er omnipräsent- besonders, wenn er noch über Fotoshootings mitverdienen kann. An dieser Aktion für Kinder beteiligte er sich nicht. Im Gegenteil. Er regte sich im Gemeinderat auf, weil der Name des Spielplatzes „Blauer Hai“ lautet. Er mutmaßte sofort einen Zusammenhang zur Farbe der initiierenden Partei. Tatsächlich gibt es nur ein entsprechendes Spielgerät auf dem neuen Platz- eben einen Hai in der Farbe blau. Aber im „reininterpretieren“ zeigen sich CDU und SPD (speziell deren Innenminister) ohnehin immer sehr kreativ.
Kinder sind unsere Zukunft! Wenn man aber Ideologie über Sachentscheidungen stellt, wird daraus dann eine kinderfeindliche Politik. Es war – und ist – die CDU (mit der SPD), die in Krankenhäusern Kinderstationen und Geburtsstationen schließt. Es ist die CDU, die nun wegen einer kinderfeindlichen Politik und sinkenden Geburtenraten vor dem Dilemma steht, in absehbarer Zeit Kindergärten und Schulen schließen zu müssen. Zu müssen? Auch das zeugt von Ideenlosigkeit und leeren Geldbeuteln bei der CDU. Sterben muss man- sonst gibt es immer Alternativen.
PS: Ein Kommentar aus der Unternehmerschaft auf unseren Kommentar (bzgl. Sachstand mit dem Ortsteilbürgermeister): „Willkommen im Haifischbecken, kleines Täubchen.“

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