Dominierend im Vordergrund der Ansichtskarte sind jedoch die Auwiesen und die Felder auf der Elsteraue. Diese waren noch bis nach dem ersten Weltkrieg im Besitz Greizer Grundbesitzer. Mehrfach wurden die Scheunen bei Hochwasser der Elster fortgerissen. Mit der Elsterverlegung im Jahr 1920 entstanden Baugrundstücke sowohl für die Greizer Industrie als auch für neue Wohnungen. Lediglich die Zeddelwiesen, auf denen noch in den 1970er Jahren Zirkusse gastierten und Volksfeste die Greizer belustigten, blieben bis zur Bebauung der Interform (Halle) zu Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts als Freiflächen erhalten. Später wurden auch diese zum Teil bebaut.

