
Der alte Röhrenbrunnen mit einer der früher um ihn stehenden Pappeln. Er erhält von jeher sein Wasser von der Quelle in St. Adelheidt. Da sich das Wasser als „heilkräftig“ erwiesen haben soll, stellte man einen Pfarrer an und baute über die Quelle eine Kapelle, die bald zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort wurde…. sowie zur Unterbringung der Wallfahrer den Gasthof St. Adelheidt. Beim Verfall der Kapelle brachte man die Glocken zuerst nach Reinsdorf. Nach dem Greizer Stadtbrand 1802 brachte man sie dann ,wie auch den Altar , in die neue Greizer Kirche. Am Röhrenbrunnen hatten die kirchlichen Gebäude, einige Häuser an der Marktstrasse und am Topfmarkt das Wasserrecht, von dem auch noch die Burgdrogerie Gebrauch machte. Bei Legung der Städt. Wasserleitung wollte man die St.Adelheid Quelle der städtischen Leitung einfügen, was aber Fürst Heinrich XXII. nicht genehmigte. Im Nachhinein zum Glück für die Stadt, die am 25. Februar 1929 durch das Einfrieren der ganzen Wasserleitung bei 32 Grad C. tatsächlich ohne Wasser gewesen wäre. Nur der Brunnen im Oberen Schloß spendete noch sein Wasser in unverminderterWeise fort….
(Irrt. Vorb. )
Nach Rektor Franz Leber 1935
Kommentar hinterlassen zu "Greiz Historie"