In der Greizer Altstadt könnte ein neuer kleiner Platz entstehen. Vorgesehen ist er vor dem historischen Wohn- und Geschäftshaus des Greizer Bürgers Victor Dietel in der Kehre gegenüber der ehemaligen Pestalozzischule. Der geplante Ort hat vom Eigentümer den Namen Istvanplatz bekommen.
Im Mittelpunkt steht eine künstlerische Memorialkomposition mit dem Namen „Istvandukt“. Der Platz ist als Ort der Ruhe, der Begegnung und der Besinnung gedacht.
Inspiriert wurde das Projekt von der Musik des ungarischen Musikers Istvan Sky. In seinen Liedern ging es häufig um Themen wie Liebe, inneren Frieden und die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Istvan Sky glaubte fest, dass die Musik heilen kann. Diese Gedanken sollen sich auch in der Gestaltung des geplanten Platzes widerspiegeln.
Der Entwurf der Anlage sowie die vollständige 3D-CAD-Modellierung stammen von Alexander Babel, der in Greiz lebt und arbeitet. Die künstlerische Gesamtkomposition mit dem Namen „Istvandukt“ soll schrittweise entstehen und den Platz nach und nach zu einem besonderen Erinnerungs- und Begegnungsort entwickeln.
Als erster Schritt ist die Herstellung einer künstlerisch gestalteten Sitzbank aus Bronze vorgesehen. Sie soll Besucher dazu einladen, Platz zu nehmen, zur Ruhe zu kommen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die Herstellung ist geplant, zunächst Sandgussformen mithilfe moderner 3D-Drucktechnik zu fertigen. Anschließend kann die Sitzbank in Bronze gegossen werden.
In späteren Etappen sind weitere künstlerische Elemente vorgesehen, die den Platz symbolisch erweitern sollen: ein Baum als Zeichen des Lebens, ein Herz für die Liebe, eine Flamme für Verwandlung, eine Sonne als Quelle sowie Obelisken als Symbol für jene Höhe, nach der man strebt, um Sinn zu erfassen oder Wahrheit zu erkennen. Den Abschluss der Gestaltung soll eine Figur von Istvan Sky als klassische Handwerksarbeit bilden.
Die Realisierung des Projekts erfolgt als kulturelle Initiative und ist nicht kommerziell ausgerichtet. Für die nächsten Produktionsschritte sind freiwillige Spenden vorgesehen. Die Mittel sollen ausschließlich für die Herstellung der Formen, den Bronzeguss der Bank sowie Transport- und Materialkosten verwendet werden.
Mit dem geplanten Istvanplatz könnte in Greiz ein neuer öffentlicher Ort entstehen – ein Platz, der an Musik und Menschlichkeit erinnert und zum Verweilen einlädt.

Weitere Informationen zum Projekt stellt Initiator Alexander Babel auf seiner Internetseite zur Verfügung. Wer das Vorhaben unterstützen möchte, kann dies durch eine freiwillige Spende tun.
https://www.artifex-babel.de/de/haus/istvanplatz/istvan_platz_komposition_de.html

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