Antifa sitzt offenbar „fake news“ der Freien Presse auf. AfD wandert mit Höcke und Urban ungehindert und friedlich.
(Greiz/ Zwickau). Das Naherholungsgebiet „Werdauer Wald“ lud am Samstag offenbar zu einem „Katz-und-Maus-Spiel“ oder einer modernen „Schnipsel-Jagd“ ein. Mitspieler waren neben der sächsischen Tageszeitung Freie Presse ein „breites Bündnis gegen rechts“ (u.a. die – angeblich nicht existente – Antifa) sowie die AfD- Landesverbände Sachsen und Thüringen.
Freie Presse heizte mit spekulativer Berichterstattung an- und verspekuliert sich dabei gründlich.
Diverse Titel wie Freie Presse (FP) oder Ostthüringer Zeitung (OTZ) bezeichnen sich selbst gern als „Qualitätsmedien“. Gern werden dabei andere bezichtigt, „fake news“ (also Falschnachrichten) zu verbreiten. Die FP in Gestalt von Redakteurin Annegret Riedel FB sinnierte bei Facebook, ob und wo gegebenenfalls Björn Höcke, der Vorsitzende der AfD-Landesverbandes Thüringen, durch den Werdauer Wald wandern könnte.

Liest man die Kommentare unter dem Facebook-Eintrag der Freien Presse, scheint Deutschland noch nicht ganz verloren zu sein. Die Mehrheit der Leser hinterfragte nämlich – manchmal sogar sehr deutlich – in den Kommentaren (siehe Screenshots unten), was diese FB-Berichterstattung überhaupt soll?





Letztlich war Frank Hommel von der Freie Presse dann doch auf der falschen Veranstaltung. Nämlich bei der „Herz statt Hetze“-Veranstaltung (sponsored by Diakonie Mitteldeutschland – so zumindest das Banner) am Holzplatz in Leubnitz. Angeblich rund „90 Demonstrierende“ sollen dort gegen „Höcke-Wanderung“ protestiert haben.

Wie unsere Recherchen ergaben, war Sebastian Weber redaktionell ebenfalls vor Ort. Er dokumentierte auf seinem YouTube- Kanal „Weichreite TV“ unter dem Titel „Suche nach Björn Höcke, Jörg Urban,…“ Wanderung & Antifa Gegendemo Langenbernsdorf 18.4.26″diese Gegendemonstration (Link hier).
Selbstredend ist in dem Video auch der Greizer Stadtrat Marcel B. (Grüne) zu sehen, bekannt als Agitator eines Greizer Bündnisses (benannt nach einem bunten Vogel – passend dazu sein grünes Shirt plus Hut). Die Bäume – sowohl die stehenden als auch die gefällten – zeigten sich angesichts dieses politischen linken Engagement förmlich sprachlos und nahmen dies ohne jede Gegenwehr zur Kenntnis. Was den oben Genannten nicht daran hinderte, auf dem Facebook-Account sich diesen „Rohrkrepierer“ schönzureden und als „erfolgreiche Aktion“ zu verkaufen. Immerhin: So kamen junge Leute zum Samstag auch mal an die frische Luft im schönen Werdauer Wald.
Höcke, Urban und Moosdorf wanderten derweil friedlich und ungehindert im Werdauer Wald
Während also der „bunte Block“ offenbar verzweifelt versuchte, mit den Bäumen in´s Gespräch zu kommen, wurde das Mitglied des Landtages (MdL) Björn Höcke bei seiner Ankunft von den über 100 Wanderfreunden aus Sachsen und Thüringen begeistert begrüßt. Ebenso Jörg Urban (Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Sachsen und MdL Sachsen) sowie für die AfD-Bundestagsfraktion MdB Matthias Moosdorf.



Schon am Treffpunkt wurde die AfD-Spitzenpolitiker immer wieder umringt und um „selfies“ gebeten. Nach einigen organisatorischen Hinweis von Uwe Staps ging die Wanderung dann los. Alle Politiker genossen es sichtlich, sich unbeschwert in einer Menschenmasse bewegen und Gespräche nicht nur zur politischen Lage führen zu können.



Sie genossen und lobten auch die Natur, in der sie sich ungezwungen bewegen konnten. Natürlich hatte der organisierende AfD-Gebietsverband Greiz/Umland auch für eine „Rast“ gesorgt. Neben Speisen und Getränken gab es am organisierten Rastplatz nicht nur Getränke und Speisen.
Hier begrüßten zunächst Jonas Dünzel (Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Zwickauer Land) sowie Eric Koburger (Sprecher des AfD-Gebietsverbandes Greiz/Umland) alle Teilnehmer dieser Wanderung. Namentlich natürlich die anwesenden drei Spitzenpolitiker.


Diese erhielten auch Gelegenheit, sich mit kurzen Statements an die Teilnehmer zu wenden. Als erster nahm MdB Matthias Moosdorf das Mikrofon in die Hand. Die zentrale rote Linie seiner Rede lautete kurz und prägnant: Frieden. Er verwies auf die zahlreichen Konfliktherde dieser Welt, die sich zumeist auf geostrategische Interessen herunterbrechen lassen. Ausbaden würden das nicht die, denen diese Interessen letztlich nützen. Sondern mit Blick auf die Veränderung beim Thema Wehrpflicht „unsere Söhne.„

Danach ergriff MdL Jörg Urban das Wort. Er appellierte an die Anwesenden, sich „nicht auseinander dividieren zu lassen„. Das alte römische Prinzip „divide et impera“ (teile und herrsche) wurde und wird mehr und mehr perfektioniert. Heute werden Frauen gegen Männer, Alte gegen Junge, links gegen rechts, Heteros gegen Schwule und viele mehr aufgehetzt. Letztlich seien alle von einer Politik betroffen, die eben nicht mehr die Interessen des eigenen Volkes im eigenen Land und darüber hinaus im Blick hat. Im Gegenteil: Betroffen sind alle von einer Politik, die allesamt gleichermaßen ausblutet. Immer mehr merken dies am eigenen Geldbeutel. „Geben wir die Menschen nicht verloren, sondern bleiben mit jedem im Gespräch, der dafür offen ist.“ appellierte Urban unter starkem Applaus an die Teilnehmer der Wanderung.

Als letzter Redner kam dann MdL Björn Höcke auf die improvisierte Bühne. Er lenkte den Kern seiner Rede geschickt auf das Thema Identifikation. Nicht nur mit dem eigenen Land, mit eigenen Wertvorstellungen der breiten Bevölkerung oder eben auch mit der eigenen Fahne.

So leitete er über zum Militär. Sowohl bei der Nationalen Volksarmee (NVA) als auch bei der Bundeswehr habe es schon immer „Truppenfahnen“ gegeben. Höcke betonte, dass auch die Tradition der „Fahnenbänder“ schon lange bestehe. Er begrüßte es ausdrücklich, dass die Bundeswehr diese Tradition wieder aufleben lassen hat und Truppenteile aus Kampfeinsätzen wie in Afghanistan mit eigenen Fahnenbändern ehrt. „So ganz scheint die Bundeswehr in ihrem Traditionsbewusstsein noch nicht verloren zu sein„, so Höcke wörtlich.
Früher und z.T. auch heute noch haben Vereine sich eigene Fahnen gegeben, um die Identifikation ihrer Mitglieder sichtbar nach außen zu tragen. Höcke erinnerte dabei unter anderem an Feuerwehren oder Schützenvereine. Er zeigte sich sehr erfreut, dass diese Tradition auch innerhalb der AfD am Leben gehalten werden soll.
Erste Fahnenweihe im AfD-Landesverband Thüringen
Denn als Höhepunkt der Rast gab es die erste Fahnenweihe innerhalb des AfD-Landesverbandes Thüringen. Üblicherweise wird dies von Geistlichen vollzogen, die das in Greiz aber abgelehnt hätten. „Auch ohne irdischen Segen gehen wir davon aus, dass Gottes Segen auf dem Engagement liegen wird, dass unter dieser Fahne kraftvoll betrieben wird“ so der Wunsch Höckes. Gemeinsam mit Eric Koburger wurde die Fahnen ausgebreitet, auch die Fahnenstange aufgebracht und mit einer Fahnenspitze versehen. Zum Schluss übergab Björn Höcke die Fahne an den „Fähnrich“ Uwe Staps, der den Fahnenschwur leistete.



Danach bezog sich Höcke auf seine Rede und freute sich, dass er diese mit dem ersten Fahnenband des Landesverbandes ehren konnte.



Nach der Fahnenweihe gab es für die Teilnehmer Mittagessen. bevor danach die Wanderung störungsfrei und friedlich fortgesetzt wurde. Aus Kreisen der AfD zeigte man sich belustigt darüber, dass der Schachzug einer alternativen Routenplanung so funktioniert hatte und der erwartbare links-grüne Gegenprotest letztlich nur vor Gehölz stattfand. Es darf erwartet werden, dass diese Strategie nicht zum letzten Mal zum Einsatz gekommen ist.

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