Überraschungsauftritt eines Greizer Schulchores wurde in die Show eingebaut
(Greiz). Der aus Gera stammende Veranstalter „Reset Production“ hat in der Vogtlandhalle Greiz zum wiederholten Mal sprichwörtlich „geliefert“. Nach der fulminanten „Forever Queen“-Show begeisterte die Besucher in der nahezu ausverkauften Vogtlandhalle auch die Weihnachtsshow „All I want for Christmas“. Besonders der Überraschungsauftritt eines Greizer Schulchores sorgte für zusätzliche Stimmung im Saal.
Tolles Bühnenbild und stimmige Show aus Sängern und Tänzern mit bekannten Weihnachtssongs

Eingestimmt wurden die Besucher der Vogtlandhalle schon mit einem weihnachtlichen Bühnenbild und entsprechenden Lichteffekten. Durch das Programm führte eloquent Joseph Vicaire, ein Kanadier-Amerikaner, der seit 35 Jahren in Deutschland lebt. Das Foto zeigt ihn beim Titel „Driving Home für Christmas“ von Chris Rea.
Überhaupt konnte man viele gesungene Titel sofort international bekannten Künstlern zuordnen. Bei „Wonderful Dream (Holidays Are Coming)„, dem Coca-Cola-Christmas Song 2001, erinnerte man sich sofort an die unvergessene Melanie Thornton, die – von einem Konzert in Leipzig kommend – beim Absturz des Crossair-Fluges 3597 (Berlin-Tegel nach Zürich) leider viel zu früh am 24.11.2001 starb. Bei diesem Song brillierten auf der Bühne die Sängerinnen Jessica Jade Packrad-White und Maisie Lee Kennedy sowie die Sänger Thomas Anthony Peeg und Ryan Charles Mcginn ohne Unterstützung der Tänzerinnen und Tänzer. Die bei anderen Gesangsdarbietungen gekonnt über die Bühne wirbelten.

Vor der Pause: Überraschungs-Auftritt eines Schulchores. Greizer unterstützten sofort mit Klatschen und jubelnden Applaus.

Vor der Pause kündigte Joseph Vicaire überraschend den Auftritt eines Schulchores an – dem des Ulf-Merbold-Gymnasiums. Bisher spendeten die Greizer nach jeder Darbietung der Künstler zwar freundlichen Applaus, waren sonst aber eher zurückhaltend. Das änderte sich bei diesem Auftritt sofort. Hier unterstützten die Besucher „ihren Chor“ sofort durch rhythmisches Klatschen und jubelten den Jugendlichen nach ihrem Auftritt zu. Daher sei dem Redakteur das etwas verunglückte Foto (lediglich beim Verlassen der Bühne) verziehen. Als Greizer unterstützte auch er lieber mit Klatschen statt sich mit Fotos ablenken zu lassen. In der Pause konnte man viele Eltern sehen, die – völlig zu Recht – sichtlich stolz über den gelungenen Auftritt waren und ihre Kinder in die Arme nahmen.
Nach der Pause ging das Feuerwerk weiter. Tänzerin sogar mit artistischen Einlagen
Nach einer Stunde gab es eine 20-minütige Pause, bevor das Künstlerteam die Greizer aufheizte- was bekanntlich gar nicht so einfach ist. Die Tänzerin Katrin Nylander Holmsnaes zeigte an einem Rund-Reck mehrfach eine beeindruckende Körperbeherrschung und Kraft. Mit zwei Zugaben verabschiedete sich das Team von den Greizern, die sich im letzten Drittel der Veranstaltung doch von ihren Stühlen losreißen ließen.










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