Der 10-Punkte-Plan der Internationalen Energieagentur (IEA), seine Warnsignale und Auswirkungen auf uns Bürger
Die Menschen reiben sich nur noch die Augen. Überall auf der Welt gibt es nur noch Krisen. In Venezuela (eines der erdölreichsten Länder der Erde!) wird der Präsident in US-Spezialtruppen quasi gekidnappt und verschleppt. Israel und die USA beginnen ohne UN-Mandat (bei nüchterner Betrachtung also ebenso völkerrechtswidrig wie Russland gegen die Ukraine) einen Krieg gegen den Iran. Dort gibt es was? Richtig: Erdgas und Erdöl. Die EU verhängt gegen beide aber keine Sanktionen. Bei den bisherigen schneidet sich die EU nur in das eigene Fleisch- speziell das der ressourcenarmen Deutschen.
In der „C-Pandemie“ war es damals die WHO mit ihren „Impfempfehlungen.“ Heute steht plötzlich erneute eine „internationale Organisation“ parat, um für diese Krise „Lösungen“ anzupreisen wie sauer Bier. Diese Organisationen wurden von keinem einzigen Bürger gewählt. Somit liegt keine demokratische Legitimation vor. Schlimmer noch: Sie unterliegen auch keiner demokratischen Kontrolle! Die Rede ist vom 10-Punkte-Plan der Internationalen Energieagentur (IEA) – zu finden u.a. hier. Viele Medien sind sogleich voll des Lobes – statt die Beendigung des Iran-Krieges zu fordern. So weit, so schlecht.

Was finden wir unter anderem im 10-Punkte-Plan der IEA?
In diesem Plan werden Regierungen, Staaten, Firmen und letztlich Menschen wie Du und ich aufgefordert, u.a. sofort weniger Auto zufahren, mehr von Zuhause aus zu arbeiten und weniger Energie zu verbrauchen z.B. beim Kochen oder Heizen. Das klingt doch erstmal gut und vernünftig, oder? Seltsam nur, dass es häufig die „normalen Menschen“ trifft. Nicht die Staaten, die auf – durchaus sinnvollen – Umweltschutz pfeifen. Nicht die Industriezweige, deren Ressourcenverschwendung (z.B. Stromverbrauch) den einer vierköpfigen Familie um ein Vielfaches übersteigt. Geschieht das nur zufällig?

„In der Politik gibt es keine Zufälle“
Diesen Satz sagte heute am Telefon ein Bekannter zu mir. Das klingt ein bisschen wie Verschwörungstheorie. Oder vielleicht doch nicht? Dieser Satz wurde von meinem Bekannten übrigens nur verkürzt wiedergegeben. Im Original lautet der Satz nämlich so:
„In politics, nothing happens by accident,If it happens, you can bet it was planned that way.“ Franklin Delano Roosevelt, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (23. Oktober 1935)
zu deutsch: „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas passiert, können Sie wetten, dass es so geplant war.“
Schauen wir genauer hin. Es werden – der Politik lange bekannte – Probleme benannt. Neu ist, wenn sie plötzlich groß gemacht werden. Probleme haben wir zur Zeit genug – zuallererst mit den steigenden Öl- und Gaspreisen. Die garantieren unser warmes Zuhause oder das wir überhaupt zur Arbeit kommen. Jeder von uns kennt und ärgert sich an der Tanksäule über die Rechnung. Die Menschen bekommen Angst und fordern die große Politik auf, endlich etwas zu tun. Genau diese Politik kommt dann mit Einschränkungen und Gesetzen, die zu „normalen“ Zeiten keine Chance bekommen hätten. Jetzt fragen wir uns: „Ist das ein gut funktionierendes Krisenmanagement oder der nächste große Schritt?“

„Freiheit stirbt zentimeterweise“- die Frosch-im-Glas-Methode.
Es ist ganz einfach: Problem – Reaktion – Lösung. Erinnern Sie sich noch, was Jean-Claude Juncker in Bezug auf die Politik der EU dazu gesagt hat?
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Quelle: Die Brüsseler Republik http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html, Der Spiegel, 27. Dezember 1999 (!)
„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ auf einer Abendveranstaltung zur Euro-Krise in Brüssel im April 2011 dapd http://www.epochtimes.de/articles/2011/05/09/711482.html, zitiert nach spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschland/a-761509.html
Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/jean-claude-juncker/
Im ersten Zitat gibt Juncker quasi zu, dass mit den Europäern die „boiling frog“ – Methode wieder und wieder getestet wird. Mit der Frage: Wann springt der Europäer auf? Man schafft oder nutzt also ein vorhandenes Problem (gleich ob hohe Preise/ Krisen, Viren oder Kriege), erzeugt damit Angst bei den Menschen. Dann bietet „die Politik“ schnell eine fix und fertige Lösung. Mit Vorschriften, die unter normalen Umständen nie jemand akzeptieren würde!
Beispiel A? Die Angst vor „no-go-Areas“ und den allbekannten Problem Schrottimmobilien. Diese verspricht man durch Änderungen des Baugesetzbuches zu lösen. „Nebenher“ führt man still und leise einen „Gesinnungs-TÜV beim Hauskauf“ ein (HBV berichtete hier). Beispiel B: Man schürt Kriegsangst, will Deutschland „kriegstüchtig“ machen. Dann stellt man still und leise per Gesetz die längerfristige Ausreise für Männern zwischen 17-45 Jahren unter Genehmigungsvorbehalt der Bundeswehr! Bisher war das nur im Spannungs- und Verteidigungsfall möglich. Das wurde klammheimlich gestrichen.
Sehr interessant und erhellend ist zudem auch folgendes Zitat von Jean-Claude Juncker:
„Wer mit der Ukraine zu tun gehabt hat, der weiß, dass das ein Land ist, das auf allen Ebenen der Gesellschaft korrupt ist.“ Quelle: Freie Presse – Welt (05.10.2023) Ex-EU-Kommissionschef: Ukraine „nicht beitrittsfähig“
Vielleicht fallen dem einen oder anderen Leser die Parallelen zur C-Pandemie ab 2020 auf? Wir alle sollten deutlich aufmerksamer bei Warnsignalen sein.

Warnsignal 1: Tempolimit. Exakter: Rationierung.
Man test immer wieder die Forderung nach einem Tempolimit. Das ist in Deutschland nichts Neues. Ist Ihnen auch aufgefallen, dass die Wirtschaftsweise Grimm gerade wieder mit dieser Idee durch die Medien tingelt? Natürlich nicht wegen der Sicherheit. Dieses Argument kommt immer zum Schluss der Kausalkette.
Nein, ein Hauptargument neben dem allgegenwärtigen „menschengemachten Klimawandel“ ist die Einsparung von Benzin. Da sind auch die höheren Steuereinnahmen bei höheren Geschwindigkeiten keine Rolle mehr. Übrigens freut sich der Bundesfinanzminister mittlerweile über knapp 500.000.000 (in Worten: 500 Millionen!) Euro zusätzliche Steuereinnahmen durch die hohen Spritpreise. Du darfst also noch fahren, aber langsamer. Das nennt man nebenbei gesagt: Rationierung,

Warnsignal 2: Der Staat schreibt plötzlich vor, wer wann fahren darf.
Man überlegt ein System, bei denen man nicht mehr jeden Tag fahren darf. Dein Kennzeichen endet auf eine gerade Zahl. Dann darfst du am Montag fahren, ungerade am Dienstag. Jetzt möchtest du gern dienstags fahren, dein Kennzeichen endet auf eine 8. Alle neuen Fahrzeuge haben eine fest verbaute SIM-Karte. Diese, so wurde uns erzählt, sendet anonym Telemetriedaten an den Hersteller. Das mag sein. Allerdings kann diese auch Daten und Befehle empfangen. So kann verhindert werden, dass dein Fahrzeug startet. Verschwörungstheorie? Letztes Jahr wurde festgestellt, dass chinesische Busse in Norwegen vom Hersteller ferngesteuert werden können.

Warnsignal 3: Der „ökologische Fußabdruck“ der Bürger. Interessiert den irgendwen bei deutschen Panzern an der Front?
Die IEA möchte, dass Reisen – vor allem Flugreisen – wenn möglich vermieden werden sollen. Wenn man wirklich verreisen will, soll man Alternativen nutzen. Du willst deine Tochter besuchen, die in Canada lebt? Ein Zug fährt dorthin nicht. Reicht ein Videocall nicht aus? Man lässt dich mit Absicht im Unklaren. Später entscheidet eine Behörde, ob Ihre Reise wirklich notwendig war. War sie nicht nötig, haben Sie Ihr CO²-Budget vielleicht überschritten?

Warnsignal 4: Fremdbestimmter Alltag. Der Staat schreibt vor, mit was man zu heizen hat?
Deine Gastherme und dein Gasherd sind nicht mehr zeitgemäß. Dieselbe Organisation, die „Net Zero by 2050“ plant (Thermostat auf 19 Grand und nur noch Wärmepumpenheizung) sagt dir jetzt, was du einbauen musst. Du willst deinen Gasanschluss behalten? Kannst du gern. Aber wir machen deine Gasrechnung so hoch, dass du ihn kaum noch benutzen wirst. Wie? Energiesteuern, CO²-Steuer, Durchleitungsgebühren und überall noch darauf die Mehrwert- Verzeihung Umsatzsteuer. Plötzlich wird dein Alltag fremdbestimmt.

Warnsignal 5: Der Staat (nicht: der Arbeitgeber!) schreibt plötzlich vor, wo man zu arbeiten hat!
Homeoffice, wo immer eine Möglichkeit besteht. Auch dazu gibt es schon wieder Forderungen grüner Politiker. Während es 2020 noch „Für die Gesundheit“ war, nennen sie es jetzt „Für die Energiesicherheit“. Die IEA schreibt, dass man bei Corona gesehen hat, dass man solche Verhaltensänderungen in bestimmten Situationen gut durchbekommt und diese angenommen werden.

C-Test erfolgreich? Die Politik hat bei Corona gut aufgepasst!
Die Politik hat schon bei der C-Pandemie die „Boiling frog“ – Methode genutzt. Man hat sehr genau aufgepasst, was man den Bürgern zumuten kann. Fünfzehnminuten-Städte wurden den Bürgern als Vorteil verkauft: „Du brauchst nicht weit zu reisen. In deinem näheren Umkreis hast du alles, was notwendig zu Leben ist.“ In den Lockdown-Hochzeiten war in China der Übergang von einem Stadtteil zum anderen nur mit gültigen Impfpass möglich. Erinnert ihr euch in Deutschland an die Kontrollteams? Die in Bussen und Bahnen unterwegs waren, um Nichtmaskenträger abzukassieren oder sogar aus dem Bus zu werfen? Gib einen Menschen/ Politiker Macht – und du erkennst seinen wahren Charakter.

Auch sonst testete man immer wieder aus, wie weit man gehen konnte. Gerade der deutsche Michel war und ist extrem leidensfähig. Bis es ihm reichte, dauerte es wirklich sehr lang. Bemerkenswert war die Aussage des Wirtschaftsministers Robert Habeck. Der letztlich sogar zugab, dass sein Heizungsgesetz nur ein Test war. Wie fühlst du dich als Versuchskaninchen?

Was kommt noch alles auf uns zu? Exakter: Wann ist es uns endlich genug?
Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Immer wieder wird diskutiert, dass jeder Bürger ein „CO²-Budget“ bekommt. Einige Bundesländer und Landkreise bieten bereits Rechner an, mit denen man seine persönliche Bilanz berechnen und im Auge behalten kann. Noch ist es alles freiwillig. Noch.
Wenn wir nicht aufpassen, könnte es eines Tages verpflichtend werden. Dein Budget ist aufgebraucht und du willst gern verreisen. Dann zahle extra Gebühren dafür. Wenn du dich dann auf dein Menschenrecht berufst, dass du reisen darfst, wird man dir sagen: „Natürlich darfst du reisen, wenn du es dir leisten kannst. Du hast nicht genug Geld. Pech gehabt.“

Eine Sorge darf ich Dir jedoch nehmen. Wenn du nicht im Homeoffice arbeiten kannst, wirst du weiterhin zur Arbeit fahren dürfen. Irgendwer muss schließlich die Steuern erwirtschaften, die der Stadt in der Welt verschenkt.



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