Wie in vielen anderen Kommunen wurde der Gedenktag still begangen
(Mohlsdorf-Teichwolframsdorf). Angesichts der aufgeheizten Weltlage war der Volkstrauertag offenbar auch für Bürger und Kommunalpolitiker der Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf Anlass genug, an die Opfer zweier Weltkriege zu erinnern. Am Vortag (Samstag) wurde im Ortsteil Großkundorf durch den Bauhof und Einwohner das Denkmal optisch auf Vordermann gebracht.

Am Volkstrauertag hielt der neu im Amt befindliche Bürgermeister (BM) der Landgemeinde, Götz Fritsch (IWA-Pro Region), eine kurze Ansprache und erinnerte an die Millionen Toten beider Weltkriege. Angesichts der aufgeheizten Weltlage müsse alles dafür getan werden, dass die Vernunft im politischen Handeln die Oberhand behält. Eine weitere Eskalation bis hin zu militärischen Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland muss vermieden werden. Deutschland steht hier in einer ganz besonderen Verantwortung. Danach legte Bürgermeister Götz Fritsch für die Bürger der Landgemeinde ein Gebinde an der Gedenkstätte ab.



An der Gedenkfeier im Ortsteil Großkundorf nahmen zahlreiche Bürger teil. Aus dem Gemeinderat war die AfD-Fraktion vertreten, die ebenfalls mit einem Gebinde an die Toten beider Weltkriege erinnerte. Trotz direkter Ansprache fehlten die Ortschaftsbürgermeister Michael Täubert (Mohlsdorf) und Gerd Halbauer (Teichwolframsdorf), beide CDU.




In Crimmitschau wurde den Kriegstoten ebenfalls gedacht
Der Heimatbote Vogtland (HBV) wird offenbar auch außerhalb des Vogtlandes gelesen. Denn der Redaktion wurden Fotos der Gedenkveranstaltung aus Crimmitschau übersandt. Ab 11. 00 Uhr gedachte man auch in Crimmitschau den Opfern beider Weltkriege.




