Greiz Historie

​Die ehm. Feldschlöß’chenbrauerei in Greiz/Aubachtal…​Die 1877 gegründete Feldschlöß’chenbrauerei war ursprünglich eine Genossenschafts – brauerei und ist erbaut durch Zeugschmiede – meister Ferdinand Weiss und Nagelschmiede- meister Schuster, dessen Anteil nach seinem Tode an seinen Schwiegersohn, dem ehemaligen Tiefbauunternehmer und späteren Restaurateur Ullmann überging. Die Erbauer nahmen dann die Besitzer gutgehender Gastwirtschaften in die Gemeinschaft auf,…. zunächst Horn (Braustübl am Markt ), Krahnert ( Bierhalle, Bürgerhof ,später HOG Goldbroiler ), Ullmann (Isabellenruhe [ abgerissen]), später den Böttcher Schott (Schotts Lokal neben dem Marstall) und Wagner (Herbst’s Lokal).​Diese Gastwirte hielten gemeinsam einen Braumeister. Jeder kaufte Hopfen und Malz für sich und braute sein eignes Bier. Auch die Lagerfässer in den Kellern waren in Privatbesitz der einzelnen Genossen, sodass jeder sein Bier gesondert lagern konnte. 1893 trat der spätere Besitzer Franz Wiedemar in die Genossenschaft dadurch ein, dass er den Anteil des Gastwirts Wagner kaufte. Später um 1896 erwarb er noch die Anteile der Gastwirte Eisentraut​ und Schott dazu. Im Jahre 1897 brannte die Brauerei vollständig ab. Der Gastwirt Franz Krahmer hatte kein Interesse mehr an der Brauerei und trat aus der Genossenschaft aus. Die Brauerei wurde wieder neu aufgebaut und ging nach dem im Jahre 1905 erfolgten Tod des Gastwirts Horn in den alleinigen Besitz von Franz Wiedemar über. Seit dem Tode des letzteren ist die Brauerei in den Besitz der Kommandit – gesellschaft Brauerei Feldschlöss’chen Greiz übergegangen. Man nannte früher das Bier „ Tscherlich-Wasser “, weil am Tscherlichbach gelegen, auch „ Schusterbräu “, weil der eine Besitzer Schuster hiess. Heute steht die Feldschlöss’chenbrauerei leer ,nachdem ein ( wahrscheinlich) übereifriger Investor das Objekt kaufte und einige Zeit später die Segel wieder strich …..😔

Nach Franz Leber 1935…

( Irrt.Vorb. )

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