
Greiz. Es war erstaunlich, wie viele Greizer und Gäste missmutig beim Park- und Schlossfest unterwegs waren. Es ist das Highlight der Veranstaltungen in jedem Kalenderjahr. Und trotzdem schauten manche, als ob man ihnen den Senf von der Roster geklaut hätte.

Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass es langweilig ist, nachmittags drei Stunden im Schlossgarten zu sitzen und auf eine leere Bühne zu schauen. Doch ringsherum gab es reichlich Essen und Trinken. Da es keine Attraktionen auf der Bühne gab, waren die Wartezeiten zum Teil lang. Die Händler haben sich gefreut über den fortwährenden Strom an Hungrigen.

Ansonsten gab es wenig Neues. Autohäuser präsentierten ihre Fahrzeuge auf der Friedensbrücke und dem Puschkinplatz. Auch sonst waren die üblichen Verdächtigen zu finden.






Im Schlosshof des unteren Schlosses und auf dem Markt…
war deutlich mehr los als in Schlossgarten. Es gab massenhaft Kinderbelustigung. Andreas Beierlein eröffnete Punkt 18 Uhr seine Kellerbar. Das könnte ein zukünftiger Geheimtipp für Greiz werden.





Der Westerhagenplatz war traditionell in der Hand der Jugend


Den besten Überblick gab es vom Oberen Schloss









Zum Geheimtipp entwickelte sich der Platz vor der Sparkasse










Als der DJ hier um 00:30 Uhr verkündete, dass er jetzt aufhören würde zu spielen, sah man wieder lange Gesichter. Doch dieses Mal lag es daran, dass die Anwesenden gern noch länger gefeiert hätten. Deshalb gingen viele noch zum Greizer Bahnhof. Dort gab es bis zum Morgengrauen noch laute Musik, auch wenn sie nicht jedermanns Geschmack war.

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