
Ein „Kind“ unserer Stadt …..Bernhard Stavenhagen (* 24. November 1862 in Greiz; † 25. Dezember 1914 in Genf) war ein bedeutender deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Er gilt als einer der letzten und wichtigsten Schüler von Franz Liszt, in dessen engem Umkreis er in Weimar lebte und arbeitete. Bernhard Stavenhagen begann seine musikalische Ausbildung in Berlin bei Lehrern wie Ernst Rudorff und Friedrich Kiel, bevor er 1885 nach Weimar zu Liszt ging. Er begleitete Liszt auf dessen letzten Reisen und wurde nach dessen Tod zu einem der Hauptvertreter der Liszt-Tradition. Stavenhagen feierte weltweit Erfolge als Klaviervirtuose und war bekannt für seine Interpretationen der Werke Liszts. Er wirkte unter anderem als Hofkapellmeister in Weimar und München und leitete ab 1907 die Meisterklasse für Klavier am Konservatorium in Genf. Zu seinen bekanntesten Werken gehören seine Klavierkonzerte, insbesondere das Klavierkonzert Nr. 1 h-Moll op. 4, sowie zahlreiche Lieder und Klavierstücke. In seiner Geburtsstadt Greiz wird sein Andenken durch die Kreismusikschule „Bernhard Stavenhagen“ und einen regelmäßig stattfindenden Musikwettbewerb gepflegt. Zudem sind heute noch historische Aufnahmen seines Spiels auf Klavierrollen erhalten, die Einblicke in seine Technik geben. Ihm zu Ehren erhielt die ehem. Augasse 1962 den Namen Stavenhagenstraße…














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