Greiz Historie

Greiz Äußere Carolinenstrasse.

​Sie zeigt uns deutlich die Chausseegräben und 2 stehengebliebenen Pappeln. Die linke Seite Stadteinwärts ist noch unbebaut. In den 1860er Jahren stand an der alten Elsterbergerstraße an Stelle der damaligen Rettungsinsel ein Chausseehaus mit Schlagbaum, das mit anderen Schlagbäumen an der Reichenbacherstraße, in der Siebenhitze und an der Zeulenrodaerstraße 1920 beseitigt wurde. Als 1910/11 die Sächs. Bahndirektion die Tannendorfbrücke erbaute, verlegte man die damalige Elsterbergerstraße von Weber & Feustel an durch Haserts Grundstück und Alberts Gärten über die neue Brücke an​ Arnolds Fabrik ( heutige Berufsschule) vorbei bis zu Albert Weitze Söhne( Höhe Hellweg). Vom damaligen Aussehen dieses Stadtteiles kann sich heutzutage kaum mehr einen Begriff machen. Ein noch ganz anderes Aussehen hatte diese Gegend im 17. Jahrhundert.Als 1611 die Pest in Greiz zum ersten Male auftrat und sich von 1613 ab in kurzer Zeit noch 5 mal wiederholte und man die Toten in den Wäldern verscharrte, musste man auf Befehl der Regierung “ weit von der Stadt “ einen Pestfriedhof anlegen, auf dem dann dasTotenhäus’chen entstand. Auf alten Karten ist das zwischen dem jetzigen Arnolds Garten und dem Amselstieg eingezeichnet. Alten Überlieferungen zufolge sollen oft in einer Nacht 8 – 10 Personen begraben worden sein…

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