
Aschaffenburg./Greiz. Unter dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit. Politischer Kurswechsel“ fand am 3. Oktober eine Demonstration durch die Innenstadt statt. Rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet waren angereist, um für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung zu demonstrieren. Der Umzug sorgte für Verkehrsbehinderungen.

Interessanterweise hatte die Bayerische Polizei kein Problem damit, dass die Trommler an der Spitze des Zuges marschieren. Die Kollegen aus Sachsen dürfen sich gern eine Scheibe davon abschneiden.
Gegendemonstranten waren auch vertreten

Vereinzelt traf man auch Gegendemonstranten, zum Teil auch im passenden Outfit. Sie plädierten für ein „Bleiberecht für alle“. Auf Nachfrage bestätigten sie, dass dies auch für ausreisepflichtige und straffällig gewordene Menschen gilt. „Denn schließlich“; so eine nicht genannt werden wollende Demonstrantin, „könnte man so verhindern, dass diese Personen in ihren Heimatländern straffällig werden würden.“




Einschätzung der Polizei
Ein Eingreifen der Polizei war nicht notwendig gewesen. Es gab diverse Strafanzeigen wegen Beleidigungen. Zum Ende der Demonstration stellte angereiste Teilnehmer fest, dass ihnen die Luft aus den Reifen gelassen wurde.

















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