Hohes Medieninteresse bei der 3. Auflage des vom AfD-Kreisverband Greiz organisierten Events. Stargast Björn Höcke dicht umlagert
(Greiz). Der Hauptredner des Nachmittags sprach von einem Déja vu. Herrliches Wetter bei hochsommerlichen Temperaturen, beeindruckende Stadtkulisse, viele Gäste, gute Stimmung – auch in der dritten Auflage des AfD- Sommerfestes im Greizer Schlossgarten konnten die Besucher all das genießen.
Start des Sommerfestes um 15. Uhr- schon da waren die schattigen Plätze heiß begehrt. Von Kinderschminken über Hüpfburg bis zum Compact- Infostand war für jede Altersgrupe etwas dabei.
Kurz vor 15.00 Uhr war noch die Ruhe vor dem Sturm. Organisatoren und Helfer wuselten im Schlossgarten, um den Aufbau von Hüpfburg, Kinderschminken, Kuchen- und Rosterstand abzuschließen.




Die Betreiber der Infostände der Zeitschrift „Compact“ sowie des AfD-Kreisverbandes Greiz sortierten noch ihre Auslagen, Während Eis- und Getränkestand sich auf den Ansturm der Besucher bei den heißen Temperaturen vorbereiteten. Am Ende des Nachmittags sollten u.a. vier leere Bierfässer vom Flüssigkeitsbedarf der Besucher berichten.









Heiß begehrt waren die schattigen Sitzplätze unter den Baumreihen des Schlossgartens. Aber die Organisatoren hatten aus dem Vorjahren dazu gelernt und weitere Pavillons mit Biertischgarnituren aufgestellt. Denn bei den hochsommerlichen Temperaturen war jeder Schattenplatz eine Entlastung für den Kreislauf. Insgesamt vermittelte das Sommerfest einen durchorganisierten Eindruck mit vielen Helfern und Ordnern, die zum Glück kaum gebraucht wurden.




Warten auf den Hauptredner – bei Musik, kühlen Getränken und vielen Gesprächen
Das Interesse am Hauptredner war groß. Immer wieder wurden Polizeibeamte, Ordner, Organisatoren und selbst Journalisten gefragt, wann denn der Hauptredner kommen würde. Gemeint war der AfD-Landesvorsitzende MdL Björn Höcke, der in Greiz seinen Wahlkreis hat. Da dieser noch einen Vor-Termin hatte, konnte das keiner genau sagen.
Bis zu dessen Ankunft nutzten aber weitere Redner die Bühne, um über die Arbeit der AfD in den Parlamenten und aus dem Kreistag Greiz zu berichten. So unter anderem MdEP René Aust, der vom bisher größten Erfolg der AfD im Europäischen Parlament (EP) berichten konnte. Denn am Donnerstag wurde dort neue Festlegungen zur Rückführung von Flüchtlingen beschlossen. „Wir sagen dazu Remigration!“ rief Aust unter dem Beifall der Zuschauer. Neu ist nun auch, dass medizinische Untersuchungen zur Altersfeststellung zulässig sind. Etwas, was SPD und Grüne in Deutschland bisher vehement verhinderten.



Auch MdB Stefan Brandner mischte sich immer wieder unter das Volk- sowohl vor als auch nach seiner Rede.Wie Aust war er ein gefragtes Motiv für Selfies, die beide Thüringer Politiker ohne Scheu immer wieder gaben.




Wie in den Vorjahren herrschte hohes Medieninteresse
Die Redaktion des Heimatbote Vogtland (HBV) war selbstverständlich nicht allein vor Ort. Auch die Ostthüringer Zeitung (OTZ) hatte mit Ingo Eckardt einen Berichterstatter entsandt. Gesichtet wurde auch Medienvertreter von TV Ostthüringen und Utopia TV Deutschland, die auch Interviews führten. Zudem waren weitere Journalisten mit Kamera und Mikrofon unterwegs und führten Interviews, ohne dass sie sich – teilweise – wirklich vorstellten. Auch bei Gegendemonstranten, die ihre Plakate „Die Linke“ auf Anweisung der Polizei abkleben mussten. Mit schlechter Kinderstube und wenig journalistischem Anspruch ist ein solches Vorgehen wohl am besten umschrieben.











Bei Ankunft wurde Höcke gefeiert wie ein Superstar. Der Platz vor der Bühne füllte sich schlagartig.
Das lange Warten wurde gegen 17.30 Uhr belohnt. Die ohnehin schon starke Polizeipräsenz verstärkte sich, als die Limousinen mit dem Kennzeichen der Thüringer Landesregierung auf dem Parkplatz vorfuhren. Schon auf dem Weg vom Auto hinter die Bühne brandete Applaus auf, als Höcke von den Besuchern gesichtet wurde.






Auch füllte sich der sonnengeflutete Platz vor der Bühne schlagartig, damit man Höcke live auf der Bühne erleben konnte.







Besuchen warteten geduldig auf ein Autogramm
Auch zur Autogrammstunde warteten die zahlreichen Besucher trotz brütender Hitze geduldig. Auch ein Auto erhielt wunschgemäß ein Autogramm von Björn Höcke.







Gegenveranstaltung unter Flagge der ANTIFA auf der Friedensbrücke im eher kleinen Kreis- ohne Störung des Sommerfestes
Wie in den Vorjahren organisierte Marcel B. die Gegenveranstaltung auf der Greizer Friedensbrücke. Die ANTIFA zeigte im wahrsten Sinne des Wortes und durfte nicht fehlen.







Dafür fehlte es dort an Zuspruch. Man blieb eher im kleinen Kreis unter sich. Auch der – in den Vorjahren schon kläglich gescheiterte – Versuch der Störung durch „Musik“ fiel dieses Jahr aus. Die Teilnehmer macht es sich diesmal an einer langen Tafel gemütlich. Journalisten wurden frühzeitig „angefangen“. Das Kommunikationsteam der Polizei wies Journalisten darauf hin, dass die Veranstaltungsteilnehmer nicht von nahem fotografiert werden wollten. „Gesicht zeigen“ ist also nicht jedermanns (frau) Sache?



Wie in den Vorjahren verlief das Sommerfest friedlich und ohne Störungen. Zum Abschluss dankte AfD-Kreissprecher Thomas Trommer den Besuchern für Ihr Kommen und ihre Geduld. Besonders bedankte er sich bei den zahlreichen Helfern, egl ob an den Ständen oder die eingesetzten Ordner. Auch den den eingesetzten Polizeikräften bedankt sich Trommer namens des AfD-Kreisverbandes sehr herzlich.

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